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Skyline in Frankfurt am Main
26. – 28. November 2019 Frankfurt am Main Tickets & Anmeldung

Urban Mobility Lab

Wie sieht die urbane Mobilität der Zukunft aus? Dieser Frage geht das Urban Mobility Lab auf den Grund.

Fußgänger auf einem Zebrastreifen

Neue technische Entwicklungen prägen die Gesellschaft und wirken sich ebenso auf unsere Stadträume aus. Wie sich die Anforderungen an eine neue Mobilität auf die Qualität von Stadt und den öffentlichen Raum auswirken, wird im Urban Mobility Lab erörtert. An der Schnittstelle von Technik und Stadt-Raum verhandeln Mobilitätsexperten, Designer, Architekten, Stadtplaner und Soziologen aus der Praxis, Forschung und Lehre die Chancen und Perspektiven einer stadtgerechten Mobilität.

Architekten und Stadtplaner aufgepasst: beim Besuch der Diskussionen können Sie Fortbildungspunkte sammeln.

Die dreitägige Diskussionsrunde behandelt folgende Themengebiete:

Dienstag 26. November 2019

Keynote:

Jan Gehl (Stadtplaner und Architekt aus Kopenhagen)

"Making Cities for People" - 13:45 - 14:15 Uhr im Hypermotion-Lab

Die Elektrifizierung des Verkehrs führt zu einer leiseren, CO2-ärmeren sowie umweltverträglicheren Mobilität. Können durch emissionsarme Mobilitätsformen verkehrsbelastete Stadträume aufatmen und sich in diesen Lagen urbane Nutzungen im EG Bereich weiter entwickeln? Welches sind die Kriterien einer stadtgerechten Mobilität?

Mit Christian Holl (BDA Hessen) und Prof. Constanze Petrow (Landschaftsarchitektin, Hochschule Geisenheim)
Moderation: Julius Streifeneder (Urban Standards GmbH)

Eine Digitalisierung von Verkehrsinformationen und Zugangsmöglichkeiten bietet die Möglichkeit zur Optimierung und damit auch der Mehrfachnutzung von Räumen: Sharing Angebote reduzieren zum einen den Bedarf privat genutzter Fahrzeuge, zum anderen aber auch Lieferfahrten. Mit einer einhergehenden Reduzierung des MIV möchten wir die neuen Potenziale für den öffentlichen Raum untersuchen. Die Ressource Raum ist in den Innenstädten limitiert und könnte im Rahmen einer Verkehrswende neu verteilt werden.

Mit Terry Lee Williams (ARUP, San Fransisco) und Prof. Wolfgang Henseler (Digitale Medien, Hochschule Pforzheim),
Moderation: Julius Streifeneder (Urban Standards GmbH)

Mittwoch 27. November 2019

Multimodale Verkehrsnetze bilden neue Knoten zwischen verschiedenen Verkehrsträgern aus, die Impulse im städtischen Kontext setzen können. Besonders für Quartiere aus der Region sind die Zentren am Rand der Zugang zu einer vernetzten Stadtregion. Wie sehen qualitätsvolle Umsteigeknoten mit neuen Nutzungen aus? Können neue Zentren in der Peripherie ein Potenzial für Mobilität bilden? – Und wenn ja, wie?

Mit Prof. ir. Rients Dijkstra* (Architekt und Stadtplaner TU Delft) und Natalie de Vries* (MVRDV, Rotterdam)
Moderation: Dr. Stefan Carsten (Mobilitätsforscher Berlin)

Ein wichtiger Entwicklungsfaktor für die Siedlungsstruktur in der Region ist Mobilität. Die Erschließungsqualität eines Quartiers wird durch den ÖPNV-Anschluss und die Entfernung bestimmt. Welche Netzstrukturen eignen sich besonders für ein regionales Wachstum und wie können neue Vernetzungsangebote in der Peripherie konkret genutzt werden? Können polyzentrale Netze die Mobilität in eine neue Richtung führen?

Mit Prof. Michael Obrist (Architekt und Stadtplaner, TU Wien) und Camillo Huber-Braun* (Leiter des Stadtplanungsamtes Wiesbaden)
Moderation: Dr. Stefan Carsten (Mobilitätsforscher Berlin)

Donnerstag, 28. November 2019

Verkehrsräume sind meist noch besonders auf die Anforderungen des MIV zugeschnitten und prägen hierdurch auch die städtische Entwicklung. Fahrradmobilität kann Stadträume transformieren und führt zu neuen Qualitäten im Bestand. Wie kann die Umverteilung von Verkehrsräumen in einer Stadt bewerkstelligt werden? Welche Konsequenzen hat dies für den ruhenden Verkehr in Wohnvierteln und den Hauptverkehrsadern der Stadt?

Mit Stadtrat Mike Josef (Planungsdezernent, Frankfurt am Main) und Georgios Kontos (Masterplan Mobilität im Regionalsverband) und Prof. Andreas Knie (Mobilitätsforscher, Wissenschaftszentrum Berlin)
Moderation: Andrea Jürges (Vize-Direktorin Deutsches Architektur Museum Frankfurt)

Immer mehr Waren lagern nicht mehr in der Stadt, sondern werden uns „Just in Time“ zugestellt. Lieferverkehre und kurzzeitig parkende Kleinlaster sind wahrnehmbar zum Teil der Stadt geworden. Gleichzeitig verändern sich Einzelhandelsstrukturen und die Nahversorgung in weniger dichten Quartieren. Wie lässt sich bestehende Infrastruktur mit neuen Formen der urbanen Logistik verbinden? und wie können neue Qualitäten für die Stadt entwickelt werden?

Mit Dr. Cordelia Polinna* (Stadtplanung, TU Berlin) und Dr.-Ing. Michael Benz (Benz + Walter Wiesbaden)
Moderation: Andrea Jürgens (Vize-Direktorin Deutsches Architektur Museum Frankfurt)

* Referenten sind angefragt, noch keine verbindliche Zusage.

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