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Paradigmenwechsel in der Mobilität – auf dem Weg zum Digital Mobility Split

19.09.2018

Die großen Megatrends Digitalisierung und Dekarbonisierung verändern die Mobilität und Logistik in einem rasanten Tempo. Das White Paper „Auf dem Weg zum Digital Mobility Split“ geht der Frage nach, wie die Digitalisierung unsere Verkehrssysteme verändert und liefert gleichzeitig den thematischen Rahmen der Veranstaltung Hypermotion.

Das White Paper „Auf dem Weg zum Digital Mobility Split“ untersucht, wie die Digitalisierung unsere Verkehrssysteme verändert. Gleichzeitig liefert die Studie eine umfassende Beschreibung der Veranstaltung Hypermotion, indem sie die Kernthemen - Connectivity, Monitoring & Transparency, Data Analytics & Security, Hypermodality, Sustainability, Synchronized & urban Logistics und Smart & digital Regions – inhaltlich erklärt und verknüpft.

Insgesamt lassen sich die Studienergebnisse in fünf Kernthesen zusammenfassen:

Auf dem Weg zum Digital Mobility Split steht der Konsument im Zentrum der Aufmerksamkeit der Logistik- und Mobilitätsdienstleister. Wesentlich ist in diesem Zusammenhang, dass der Nutzer über unterschiedliche Kanäle direkt und individuell angesprochen werden kann.

Die Mobilitätsentscheidung der Nutzer wird auf Basis von Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Mobilitätsalternativen gefällt und ist weitestgehend unabhängig vom Modal Split der Verkehrsträger.

Der Digital Mobility Split ist damit die individuelle Entscheidung des Nutzers über die spezifische reisebezogene, ggf. multi- und intermodale Verkettung unterschiedlicher Verkehrsträger auf Basis der Digitalisierung. 

Informationen für Mobilitätsentscheidungen müssen daher zielgerichtet und über den richtigen Kanal an die Nutzer kommuniziert werden. Eine erfolgskritische Rolle kommt hier dem individuellen Smartphone zu, da es den unmittelbaren Zugang zum einzelnen Nutzer schafft.

Zuverlässige Informationen sind daher zunehmend entscheidend für die Auswahl sowohl der persönlichen Reisekette als auch des bevorzugten Bestellwegs.

Hypermodalität durch Digitalisierung
Alles wird immer transparenter. Wenn die Transformation von Mobilität, Logistik und Verkehr zu einem hypermotiven Verkehrssystem gelingen soll, gilt:

  • Neue Datenquellen müssen erschlossen und Infrastruktur untereinander sowie mit Fahrzeugen intelligent vernetzt werden (Connectivity)
  • Systeme müssen in sich geschlossen und ihre Daten integriert werden, um vollständige Transparenz – und damit Steuerbarkeit – zu schaffen (Monitoring & Transparency)
  • Entscheidungen und die Entwicklung neuer Dienste müssen auf Grundlage von Daten getroffen werden (Data Analytics & Security)
  • Systeme müssen nachhaltiger und umweltsensitiv gestaltet werden (Sustainability)
  • Logistikprozesse sollen nicht nur weltweit in Supply Chains vernetzt, sondern auch in Stadt und Region in den Alltag der Konsumenten nachhaltig integriert werden (Synchronised & Urban Logistics)
  • Begrenzte Kapazitäten in urbanen Ballungsräumen sollen effizient genutzt und Infrastrukturen – vom Radweg bis zum funktionierenden Breitband – geschaffen werden (Smart & Digital Regions)
  • Alle bereits beschriebenen Module sollen immer und überall verkehrsträgerübergreifend zur Verfügung gestellt werden – intermodal + multimodal + digital (Hypermodality)
Hypermotion Grid
Hypermotion Grid – Elemente zukünftiger Verkehrsssysteme; Quelle: Auf dem Weg zum Digital Mobility Split, Seite 31

Das Hypermotion Grid – die zukünftige DNA digitaler Verkehrssysteme
Die digitale Disruption führt in letzter Konsequenz dazu, dass sich Logistik und Mobilität in ein System wandeln, in dem sich alle Elemente wie zum Beispiel Daten, Personen und Güter im kontinuierlichen Austausch miteinander und konstant in Bewegung befinden werden. D.h. Logistik und Mobilität werden einen Zustand der ‚Hypermotion‘ einnehmen. Die Grundlage dafür wird eine Netzstruktur aus den sieben Kernelementen sein wie sie mit dem Hypermotion Grid im White Paper beschrieben wird.

Das komplette White Paper zum Download finden Sie unter: www.hypermotion-frankfurt.com/whitepaper

Hintergrundinformation zur Hypermotion
Die Hypermotion bietet als erste eigenständige und unabhängige Plattform intelligente vernetzte verkehrsträgerübergreifende Mobilitäts- und Logistiklösungen. Vom 20. bis 22. November 2018 trifft sich die Mobility- und Logistikszene in Frankfurt, um in der Ausstellung, den Konferenzen und dem Hypermotion-Lab gemeinsam zukunftsweisende Ideen und Lösungen zu diskutieren und zu entwickeln.

Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und des Landes Hessen, vertreten durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMWEVL). Außerdem wird die Hypermotion von allen großen deutschen Verkehrs- und Mobilitätsverbänden unterstützt.

Die nächste Hypermotion findet vom 20. bis 22. November 2018 statt.

Presseinformationen & Bildmaterial:

http://hypermotion-frankfurt.messefrankfurt.com/presse

Hypermotion in den sozialen Medien:

www.twitter.com/hypermotionfair | hypermotion-frankfurt.com/youtube | www.xing.com/events/hypermotion-1903011

 

Hintergrundinformationen Messe Frankfurt

Messe Frankfurt ist der weltweit größte Messe-, Kongress und Eventveranstalter mit eigenem Gelände. Mehr als 2.400 Mitarbeiter an 30 Standorten erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund 669 Millionen Euro. Mittels tiefgreifender Vernetzung mit den Branchen und eines internationalen Vertriebsnetzes unterstützt die Unternehmensgruppe effizient die Geschäftsinteressen ihrer Kunden. Ein umfassendes Dienstleistungsangebot – onsite und online – gewährleistet Kunden weltweit eine gleichbleibend hohe Qualität und Flexibilität bei der Planung, Organisation und Durchführung ihrer Veranstaltung. Die Servicepalette reicht dabei von der Geländevermietung über Messebau und Marketingdienstleistungen bis hin zu Personaldienstleistungen und Gastronomie. Hauptsitz des Unternehmens ist Frankfurt am Main. Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.

Weitere Informationen:

www.messefrankfurt.com  |  www.congressfrankfurt.de  |  www.festhalle.de

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