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Wie nehmen wir Mobilität wahr und was ist uns wichtig?

10.02.2020

Das Networking-Event Hypermotion nutzte im November 2019 eine Reihe von innovativen Meinungs- und Umfragemethoden. An zahlreichen Stationen wurden Teilnehmer in der Messehalle eingeladen, ihre Meinung zu teilen.

Die Meinungskordel erlangte dabei besonders viel Aufmerksamkeit und Lob. Für viele auf den ersten Blick vielleicht bloß ein hübsches sowie wirres Geflecht aus bunten Fäden, doch sieht man mal genauer hin, so zeigt die Meinungskordel deutlich die Tendenzen und Einstellungen der „Next Generation Mobility and Logistics“ bezüglich der Verkehrswende, Verkehrsmittelnutzung, Digitalisierung und Umweltschutz.

Meinungskordel (Quelle: Messe Frankfurt Exhibition / Pietro Sutera)

Multimodal unterwegs

„Mobilität sollte besser in meinen Alltag integriert sein“ – darüber ist sich die Mehrheit einig. Und dafür sind die Befragten durchaus bereit, sich von alten Bequemlichkeitsmustern und traditionellen Unternehmen zu lösen – vor allem mit Hinblick auf unsere Klimaziele. Offen und flexibel zeigt sich die neue Generation gegenüber innovativen Ideen und Start-ups, denn nur gemeinsam können neue Lösungen zur nachhaltigen Mobilität und Logistik erarbeitet werden. Um die Umwelt zu schützen, nehmen die Befragten sogar längere Reisezeiten in Kauf.

Multimodalität spielt eine immer wichtiger werdende Rolle im alltäglichen Leben, denn bei der Aussage „Ich wechsele mein Verkehrsmittel öfter, wenn ich dafür schneller ans Ziel komme“ zieht sich die Mehrheit der Fäden durch ein positives „Ja!“ Demnach erschließt sich, wie wichtig es ist, dass Anbieter und Anwender über alle Verkehrsträger hinweg zusammenarbeiten, um Prozesse zu optimieren und Fortschritt voranzutreiben.

Digitale Daten optimieren Verkehrsplanung

Dass Digitalisierung sowie ein reibungsloser Datentransfer bei der Umsetzung und Verbesserung von Mobilitätsservices entscheidend ist, wird von der Mehrheit der Befragten unterstützt, denn in ihren Augen sorgen für alle Mobilitätsdienstleister verfügbare Daten für eine effektivere Reisekette. Künstliche  Intelligenz und Big Data Analytics werden zur Optimierung der Verkehrsplanung und -steuerung als äußerst wichtig eingestuft. Und so ist die „Next Generation Mobility and Logistics“ auch bereit, ihre persönlichen Daten für alle Mobilitätsdienstleister, vor allem aber für die eigenen Städte und Kommunen , zugänglich zu machen, um schnelle, komfortable und intelligente Verkehrssysteme voranzutreiben.

Alternative Verkehrsmittel sind gefragt

Frei nach dem Motto „learning by doing“ sind die Teilnehmer der Hypermotion neuen Lösungen gegenüber offen, auch wenn diese noch eine gewisse Unsicherheit oder Risiko mit sich bringen können. Dies sieht man unter anderem daran, dass innovative Sharing-Ansätze wie E‑Roller oder Carsharing als lukrative Ergänzungen wahrgenommen werden, jedoch in der jetzigen Zeit noch nicht vollends als Ersatz zum eigenen Fahrzeug angesehen werden. Allerdings  bei der Frage „Welches Auto kaufen/leasen Sie im Jahr 2030?“ reagieren die meisten der Befragten mit „Gar keins“, was die Tendenz zu alternativen Verkehrsmitteln bestärkt. Auch mit Hinblick  auf die Umwelt und CO2‑Emissionen, sehen die Teilnehmer das größte Reduktionspotenzial in Maßnahmen wie der Ausbau und die Stärkung des ÖPNVs, des Radwegenetzes sowie autofreien Innenstädte/Quartiere und datenbasiertes Verkehrsmanagement.

Start-ups als Innovationsquelle

Die Bereitschaft zum Ausprobieren von Neuem ist groß. Wie eine weitere interaktive Umfrage ergab, sehen die Befragten die meiste Innovationskraft bei Start-ups mit 51%, gefolgt von kleinen und mittleren Unternehmen (27%), Großkonzernen (21%) und der Regierung (1%). Während hier den Kleinsten das größte Entwicklungspotenzial zugesprochen wird, so wird bei der Frage, bei wem die Verantwortung für Innovationen liegen sollte, auf die größten gesetzt. Mit 53% wünscht sich mehr als die Hälfte aller Befragten mehr Aktion seitens der Regierung, erst dann folgen Großkonzerne (28%), Start-ups (12%) und kleine und mittlere Unternehmen (7%).

Umfrage-Station auf der Hypermotion (Quelle: Messe Frankfurt Exhibition / Pietro Sutera)

Die nächste Hypermotion findet vom 10.-12.11.2020 statt.

Mehr Informationen unter hypermotion-frankfurt.com

Presseinformationen & Bildmaterial:

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Hintergrundinformation Messe Frankfurt

Messe Frankfurt ist der weltweit größte Messe-, Kongress- und Eventveranstalter mit eigenem Gelände. Mehr als 2.600* Mitarbeiter an 30 Standorten erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund 733* Millionen Euro. Wir sind eng mit unseren Branchen vernetzt. Die Geschäftsinteressen unserer Kunden unterstützen wir effizient im Rahmen unserer Geschäftsfelder „Fairs & Events“, „Locations“ und „Services“. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal der Unternehmensgruppe ist das globale Vertriebsnetz, das engmaschig alle Weltregionen abdeckt. Unser umfassendes Dienstleistungsangebot – onsite und online – gewährleistet Kunden weltweit eine gleichbleibend hohe Qualität und Flexibilität bei der Planung, Organisation und Durchführung ihrer Veranstaltung. Die Servicepalette reicht dabei von der Geländevermietung über Messebau und Marketingdienstleistungen bis hin zu Personaldienstleistungen und Gastronomie. Hauptsitz des Unternehmens ist Frankfurt am Main. Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.

Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com

* vorläufige Kennzahlen 2019

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